BIBLIOTHECA AUGUSTANA

 

Antonius von Pforr

1410/15 - 1483

 

Buch der Beispiele

 

um 1475/1482

 

Quellen:

Faksimile des Cod. Pal. germ. 84

der Universitätsbibliothek Heidelberg

Das Buch der Beispiele

Hrsg.; Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

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[Exlibiris]

Zeichnung mit Wappen und Devise des Grafen Eberhard im Bart von Württemberg

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 1v

 

[Vorrede]

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 3r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Der Schatzgräber und die betrügerischen Mietlinge

2. Der unverständige Leser

3, Der Eingeschlafene und der Dieb

4. Der betrogene Weizendieb

5. Der Arme und der geprellte Dieb

 

[Über die Gesandtschaft Berosias' nach Indien]

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 8v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das register der capittel

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 9v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das erst capittel sagt von Berosia und ist von forcht und gerechtickait.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 10v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Der Kaufmann, der zu billig verkaufte

2. Der Dieb am Mondstrahl

3. Der Buhler, der sich nicht aus dem Hause fand

4. Der Kaufmann und der harfespielende Edelsteinschleifer

5. Der Hund mit dem Knochen und das Spiegelbild

6. Das Gleichnis vom Menschengeschlecht

 

Das annder capittel sagt von dem lewen und dem ochsen und sagt von betrügenlicher verfürung

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 20v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

1. Der von der Mauer erschlagene Flüchtling

2. Der übergeschäftige Affe

3. Der Fuchs und die Schelle

4. Der Einsiedler und der Dieb

5. Die beiden Hirsche und der Fuchs

6. Die Kupplerin und der Geliebte ihrer Dirne

7. Die Buhlerin und die Barbiersfrau mit der abgeschnittenen Nase

8. Der Rabe und die gefräßige Schlange

9. Der Vogel und der Krebs

10. Der Löwe und der listige Fuchs

11. Die drei Fische

12. Die Laus und der Floh

13. Der Löwe, seine Gefährten und das Kamel

14. Die beiden Vögel und das Meer

15. Die schwatzhafte Schildkröte

16. Die Affen und der Vogel

17. Die Ehebrecherin und die überlistete Elster

18. Trügner und Schnell

19. Der Vogel, die gefräßige Schlange und das Ichneumon

20. Die staubsiebende Buhlerin

21. Die eisenfressenden Mäuse

 

Das drit capitel sagt von ersuchung nydischer sachen

und ist das capitel von endung der sich freuvet des andern unglücks.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 87r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Die treulose Zimmermannsfrau

2. Der dumme Arzt

3. Die beiden nackten Frauen

4. Die standhafte Herrin und der verleumderische Diener

 

Das vierd capitel sagt von der tuben und sagt von trwer geselschafft

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 95r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Die undankbare Schlange

2. Der Fuchs und der einfältige Hahn

3. Die Missgeschicke der Maus Sambar

4. Die Frau, die enthülsten Weizen gegen unenthülsten tauschte

5. Der allzu gierige Wolf

 

Das fünfft capittel sagt von den rappen und aren

und ist von dem der sinem versunten fyend geloubt

und was im zu lest davon zufalt.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 118r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Die Königswahl der Vögel

2. Der Elefantenkönig und der listige Hase

3. Die Katze als Richter

4. Der um eine Geiß geprellte Einsiedler

5. Der alte Mann, seine junge Frau und der Dieb

6. Der Dieb und der Teufel, die einem Einsiedler nachstellten

7. Der leichtgläubige, von seiner Frau betrogene Zimmermann

8. Die Mausjungfrau, die sich den Mächtigsten zum Gatten wünschte

9. Die Schlange als Reittier des Froschkönigs

 

Das sechst capitel sagt von dem affen und der schiltkroden

und ist von dem der ein trüwen freund hat und weiß den nit zubehalten.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 147r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Der Esel ohne Herz und Ohren

 

Das sibenndt ist von einem einsidel

und ist von dem der schnell in sinen sachen ist und das endt nit betracht.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 156v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Der Pläneschmied, der das Honiggefäß zerschlug

 

Das achted sagt von dem mushund und der muß

und ist von dem fyend der in der not friden sucht mit sinen anndren fyenden.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 159v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das nund sagt von einem kunig und einem vogel

und ist von gesellen die heimlichen nyd tragen

und wie sich einer von dem anndern bewaren sol.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 166r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das zehendt sagt von kunig Sedra und ist von dem der sinen zorn enthalten und die untugend überwinden kann.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 172v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Das Taubenpaar und der Weizen

2. Der Affe und die Linsen

 

Das eylifft ist von eim yeger und einr lewin

und sagt von dem, der von argem lat durch args das im beschicht.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 195r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das zwelfft capitel ist von dem einsidel und dem waller

und sagt von dem der sin eigne werck verlaßet und gebrucht

das im nit geburt noch anererbt ist.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 197v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Die Elster, die den Gang der Taube lernen wollte

 

Das dreyczehend sagt von dem lewen und dem fuchs

und ist von der liebe der kunig die sy nach der rahtung haben sollen.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 199r

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das vierzehend sagt von dem Goldschmid dem affen der nater und dem slangen

und ist von barmhartzickait und das die undanckberkeit nit erzeugt werden sol.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 210v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

 

Das fünffzehend ist von des kunigs sun und sinen geselln

und sagt von der göttlichen fürsehung wider die niemandt ein mag.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 215v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Die dankbaren Turteltauben zeigen einen Schatz an

 

Das sechzechend sagt von den vogeln

und ist von den die under inselbs sich betriegen.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 222v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860

1. Der räudige Affe

2. Der Wolf und die Katzen

3. Die Katze und die dreiste Maus

 

Das sibentzehend capitel ist von der tuben und dem fuchs

und sagt von dem [Sperling] der einem anndren raten kan und im selbs nit.

Heidelberg, Cod. Pal. germ. 84, f. 235v

Das Buch der Beispiele, ed. Wilhelm Ludwig Holland, Stuttgart 1860